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Wem bieten Bio-Schweine Chancen?

Wem bieten Bio-Schweine Chancen?

Vergangene VeranstaltungMitmach-Tagung Freitag, 25. Februar 2022 · 09:00 – Freitag, 25. Februar 2022 Online

Rückblick

Die Online-MitmachTagung „Wem bieten Bio-Schweine Chancen?“ brachte am 25. Februar 2022 Bio- und konventionelle Landwirte, Beratung und Unternehmen der Bio-Fleisch-Lieferketten zusammen. Im Mittelpunkt standen die Frage, für welche Betriebe die Umstellung auf Bio-Schweinehaltung tragfähig sein kann, praktische Erfahrungen aus Sauenhaltung und Mast, Fütterung, Wirtschaftlichkeit sowie Vermarktung entlang der Lieferkette.

Der Rückblick zeigt ein differenziertes Bild: Die Nachfrage nach Bio-Schweinen war vorhanden, zugleich machten hohe Bau- und Futterkosten, knappe Bio-Ferkel, Genehmigungsfragen und der Bedarf an gesicherter Vermarktung deutlich, dass tragfähige Konzepte betriebsindividuell entwickelt werden müssen.

Ergebnisse

über 100

Breite Beteiligung

Der Tagungsbericht nennt mehr als hundert Teilnehmende, darunter Landwirte, Unternehmen aus vor- und nachgelagerten Bereichen sowie Beratung.

7

Praxis am Vormittag

Im Vormittagsprogramm standen sieben Praxis- und Fachimpulse zu Sauenhaltung, Mast, geschlossenen Systemen, Schrittweise-zu-Bio, Ökonomie und Bio-Fütterung auf der Agenda.

9

Lieferketten am Nachmittag

Neun Unternehmen bzw. Organisationen der Bio-Fleisch-Lieferketten brachten Perspektiven zu Vermarktung, Verträgen, Verarbeitung und Absatzkanälen ein.

Zentrale Erkenntnis

Die Nachfrage war vorhanden, doch tragfähige Schritte in die Bio-Schweinehaltung brauchen gesicherte Vermarktung, Futter- und Stallbaukonzepte sowie betriebsindividuelle Beratung.

Über die Veranstaltung

Praktiker aus Erzeugung und Lieferketten erkunden Chancen, Hindernisse, Lösungen

Während der konventionelle Schweinemarkt in einer tiefen Krise steckt, erlebt der Bio-Fleischmarkt einen Aufschwung – allerdings von sehr geringem Niveau kommend. Nur ein Prozent der deutschen Schlachtschweine sind Bio, aber die Nachfrage steigt. Die Online-MitmachTagung wird untersuchen, für welche Landwirte eine Umstellung der Schweinehaltung auf Bio bei allen Schwierigkeiten, z. B der Baugenehmigung, eine Chance sein kann. Auch werden die Neuaufnahme der Betriebszweige Bio-Ferkel-Erzeugung und Bio-Schweine-Mast erkundet.

Programm

09:00

Check-In

Ankommen
09:15

Begrüßung mit Warm-Up

Ankommen
09:30

Blitzlichter aus der Praxis

Blitzlichter

Umbau der Sauenhaltung

Wilhelm Schulte-Remmert, Lippstadt; 180 Sauen Moderation: Martin Kötter-Jürß, Bioland-Beratung

Umbau eines Schweinemaststalls

Dag Brodersen, Reußenköge; 1200 Mastplätze Moderation: Gustav Alvermann, bio2030.de

Geschlossenes System

Johannes Sassen-Stolle, Dötlingen; 180 Sauen, 400 Mastplätze Georg Schulze-Nahrup, Telgte-Westbevern; 100 Sauen, 500 Mastplätze Moderation: Andreas Jessen, Naturland-Beratung

Schrittweise zu Bio-Schweinen

Harm Böckmann, Brand Qualitätsfleisch, Lohne

Ökonomie Bio-Schweine

Christian Wucherpfennig, Landwirtschaftskammer NRW

Bio-Fütterung, Rohstoffe, Lieferketten

Achim Tijkorte, Reudink Bio-Futter

Bio-Fütterung, Rohstoffe, Lieferketten

Ernst Friedemann von Münchhausen und Maren Maitra, Gut Rosenkrantz Bio-Futter GmbH & Co. KG

10:10

Arbeit in parallelen virtuellen Arbeitsräumen

Arbeitskreise
11:10

Präsentation der Arbeitskreisergebnisse im Plenum und Diskussion

Ergebnisvorstellung
12:00

Mittagspause mit Gelegenheit zum virtuellen Austausch

Pause
13:00

Blitzlichter von Firmen der Bio-Fleisch-Lieferketten

Blitzlichter

Schröder’s Biofleisch- und Wurstwaren

Ralf Stützer

Marktgesellschaft der Naturland Bauern AG

Tomás Sonntag

Der Grüne Weg / Vion

Allard Bakker und Dr. Stephan Kruse

Friland Deutschland GmbH

Marian Mohrmann

Tönnies Unternehmensgruppe

Thomas Dosch

Biofleisch NRW e.G.

Christoph Dahlmann

Naturverbund Niederrhein/Müritz

Bruno Jöbkes

REWE Group

Marcus Wewer

TransGourmet

Volker Lathwesen

13:40

Arbeit in parallelen virtuellen Arbeitsräumen

Arbeitskreise
14:30

Präsentation und Diskussion der Arbeitskreisergebnisse im Plenum

Ergebnisvorstellung
15:30

Schlusswort und Ende der Veranstaltung

Abschluss

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